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Was kostet ein Unternehmensvideo im Jahr 2026?

9. Juni 20263 Min. Lesezeit

Es ist die erste Frage, die sich jede Entscheiderin und jeder Entscheider vor dem Start eines Videoprojekts stellt: was kostet das? Die ehrliche Antwort lautet „das kommt darauf an“, doch es kommt auf konkrete Faktoren an, die dieser Artikel aufschlüsselt, damit Sie Ihr Budget abstecken und ein faires Angebot erkennen können.

Die Preisspanne: von 1.500 bis 15.000 € netto

Im Jahr 2026 liegt der Preis eines Unternehmensvideos in der Regel zwischen 1.500 und 15.000 € netto. Diese enorme Spanne erklärt sich durch drei Variablen: das Format, das Produktionsniveau (Team, Ausrüstung, Drehtage) und den Umfang der Postproduktion.

Zur Orientierung: Ein halber Drehtag mit einer ausgestatteten Kameraperson beginnt bei etwa 350 € netto, und ein ganzer Tag mit einem Gespann aus Kameraperson und Regie liegt zwischen 640 und 1.000 € netto. Das sind nur die Aufnahmekosten: Vorbereitung und Schnitt kommen noch hinzu.

Die Preise nach Videotyp

FormatRichtwertspanne (netto)
Corporate Video / Testimonial (1–3 Min.)1.200 – 5.000 €
Aufwendiger Unternehmensfilm5.000 – 15.000 €
Motion Design (≈ 60 Sek.)1.500 – 6.000 €
Social Clip / Snack Content500 – 2.000 € / Einheit
Event-Aufzeichnung800 – 3.000 € / Tag

Diese Größenordnungen gelten für eine Produktion auf professionellem Niveau. Ein anspruchsvolleres Projekt (mehrere Drehtage, Schauspielerinnen und Schauspieler, mehrere Drehorte, komplexes Motion Design) liegt naturgemäß höher.

Was den Preis beeinflusst

Das Budget einer Produktion verteilt sich auf drei Posten:

  • Vorproduktion (10 bis 20 %): Bedarfsklärung, Drehbuch, Locationscouting, Casting, Planung. Das ist die Phase, die alles Weitere absichert.
  • Dreh (das Kernstück der Kosten): Teamgröße, Ausrüstung (Kameras, Licht, Ton, Drohne), Anzahl der Tage und Drehorte.
  • Postproduktion (30 bis 40 %): Schnitt, Farbkorrektur, Mischung, grafische Gestaltung, Motion Design, Voice-over, Untertitel und Versionen in mehreren Formaten.

Drei Hebel bewegen die Rechnung besonders stark: die Anzahl der Drehtage, das Niveau der grafischen Gestaltung und die Anzahl der Versionen (ein einziger Dreh kann ein langes Video plus zehn vertikale Clips für Social Media speisen).

Wie Sie ein faires Angebot erhalten

Ein gutes Angebot ist nicht nur eine Zahl: Es beschreibt das eingesetzte Team, die genauen Ergebnisse (Länge, Formate, Anzahl der Versionen) und die Nutzungsrechte. Für die Entscheidungsebene drei nützliche Reflexe:

  1. Nennen Sie zuerst Ihr Budget. So kann der Dienstleister das passende Team und den passenden Aufbau zusammenstellen, statt Ihnen das teuerste Format zu verkaufen.
  2. Denken Sie in Kosten pro Ergebnis, nicht in Kosten pro Dreh: Ein Master, der in fünfzehn Formate umgesetzt wird, kostet weit weniger als fünfzehn Drehs.
  3. Prüfen Sie die Rechte: Übertragung, Dauer, Medien. Das ist oft die vergessene Zeile, die für Überraschungen sorgt.

Der MyJiminy-Ansatz

Bei MyJiminy nennen Sie Ihren Bedarf und Ihr Budget: Wir stellen das passende Team aus 5★ Talenten zusammen, orchestriert von einem dedizierten Projektleiter, und Sie erhalten ein klares Angebot in unter 1 Std. Sie behalten die Kontrolle über das Budget, wir kümmern uns um den Rest, vom Briefing bis zum Ergebnis.

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